4 Tipps für sympathische Führungskräfte

4 Tipps für sympathische Führungskräfte

Der Chef ist und bleibt natürlich der Chef. Aber vermutlich jeder Mitarbeiter zieht einen freundlichen und sympathischen Vorgesetzten einer griesgrämigen und schlechtgelaunten Führungskraft vor.

Zudem ist eine produktive Zusammenarbeit schwierig, wenn die Chemie so gar nicht stimmt.

Fachliches Wissen, Führungskompetenzen, Entscheidungsfreude, Durchsetzungsvermögen und eine gewisse Autorität: Das sind zweifelsohne wichtige Eigenschaften einer Führungskraft. Sie schaffen die Basis dafür, dass die Führungskraft einen guten Job machen kann.

Doch bei aller Professionalität sollte nicht in Vergessenheit geraten, dass ein Team aus Menschen besteht. Hier treffen keine kalten, gefühllosen Maschinen aufeinander, sondern Personen mit Empfindungen. Und die Zusammenarbeit klappt wesentlich besser, wenn eine gewisse Sympathie vorhanden ist.

Natürlich bedeutet das nicht, dass am Arbeitsplatz dicke Freundschaften entstehen müssen und eine kumpelhafte Atmosphäre herrschen soll. Und selbstverständlich sollten das Private privat und eine professionelle Distanz gewahrt bleiben. Aber eine Führungskraft kann eben auf der emotionalen Ebene eher punkten als rein durch fachliches Know-how.

Zumal ein freundlicher Umgang miteinander immer auch gegenseitige Wertschätzung und Anerkennung ausdrückt. Das wiederum ist für den Teamgeist, die Arbeitsatmosphäre und die Motivation sehr wichtig. Dabei ist es gar nicht so schwer, zum Sympathieträger zu werden. Meist sind es nämlich gerade die kleinen Gesten, die den Ausschlag geben.

Beispiele gefällig? Hier sind vier Tipps für sympathische Führungskräfte!:

 

Tipp Nr. 1: Öfter lächeln.

Ein Lächeln ist eine einfache, schnelle und zugleich klare Botschaft von Sympathie. Wer lächelt, wirkt freundlich und verbindlich. Er selbst kommt sympathisch rüber und signalisiert gleichzeitig auch seinem Gegenüber, dass ihm dieser sympathisch ist.

Eine weibliche Führungskraft wird sich mit einem freundlichen Lächeln oft nicht allzu schwer tun. Bei einer männlichen Führungskraft kann das anders sein. Wissenschaftler haben herausgefunden, dass Männer generell weniger lächeln als Frauen. Der Grund hierfür liegt in der Vergangenheit: In grauer Vorzeit zogen die Männer oft alleine los, um zu jagen.

Im Unterschied dazu blieben die Frauen in den Höhlen zurück und kümmerten sich in der Gruppe um die Behausungen und den Nachwuchs. Sie pflegten also gewissermaßen die sozialen Kontakte. Diese Rollenverteilung ist auch heute noch als Überbleibsel in der Erziehung und im Verhalten verankert.

Natürlich erwartet niemand, dass eine Führungskraft mit einem fröhlichen Dauerlächeln durch die Gegend läuft. Doch wenn sie einen Mitarbeiter begrüßt, ein Meeting eröffnet oder eine Präsentation hält und dabei ein Lächeln auf den Lippen hat, schafft sie Nähe und Bindung. Auch ohne große Worte weiß das Gegenüber, dass er oder sie gemocht wird, willkommen ist und geschätzt wird.

Voraussetzung ist aber, dass das Lächeln ehrlich ist. Es macht wenig Sinn, dass sich die Führungskraft zu einem Lächeln zwingt, obwohl ihr überhaupt nicht danach ist. Und auch ein aufgesetztes, leicht überhebliches Dauergrinsen verfehlt seinen Zweck. Denn das Gegenüber spürt sehr genau, ob die freundliche Geste aufrichtig gemeint oder nur gespielt ist.

 

Tipp Nr. 2: Dem Gesprächspartner volle Aufmerksamkeit schenken.

Wenn sich die Führungskraft mit einem Mitarbeiter unterhält, dann sollte dieser Mitarbeiter die wichtigste Person sein, die es in dem Moment gibt. Die Führungskraft sollte dem Mitarbeiter die volle Aufmerksamkeit schenken und sich komplett auf ihn konzentrieren.

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Schaut die Führungskraft auf die Uhr, fällt ihr Blick aufs Handy oder den Computerbildschirm oder unterbricht sie das Gespräch für ein Telefonat, ist das nicht nur unhöflich und zeugt von wenig Respekt. Sondern die Führungskraft gibt dem Mitarbeiter damit auch zu verstehen, dass sie sich nur am Rande für ihn und sein Anliegen interessiert.

Aber es ist weder für die Sympathie noch für die Motivation förderlich, wenn der Mitarbeiter das Gefühl hat, dass die Führungskraft sogar Nebensächlichkeiten ernster nimmt als ihn.

 

Tipp Nr. 3: Mit Namen ansprechen.

Niemand möchte nur irgendeine x-beliebige und austauschbare Person sein. Sondern jeder möchte als die Person wahrgenommen werden, die er ist. Aus diesem Grund sollte die Führungskraft die Namen ihrer Mitarbeiter kennen und immer mal wieder verwenden.

Besser als ein simples “Hallo!” ist ein freundliches “Hallo, Herr Müller!”. Denn die direkte Ansprache wirkt verbindlicher und vermittelt dem Mitarbeiter, dass er als Teammitglied wertgeschätzt wird.

 

Tipp Nr. 4: Persönliches erwähnen.

Optimal ist, wenn die Führungskraft nicht nur die Namen ihrer Mitarbeiter kennt, sondern auch etwas über sie persönlich weiß. Streut sie zwischendurch im Arbeitsalltag oder nach einem Mitarbeitergespräch Fragen ein wie “Was machen Ihre Pläne für den Spanienurlaub?”, “Haben Sie Ihren Garten schon für den Sommer fit gemacht?” oder “Wie geht es Ihrer Tochter Sabine? Kommt sie mit den Vorbereitungen auf die Abi-Prüfungen gut voran?”, sammelt sie viele Sympathiepunkte.

Denn sie vermittelt dem Mitarbeiter, dass er in ihren Augen nicht nur eine Arbeitskraft ist. Sondern dass sie sich auch für ihn als Mensch interessiert. Zudem entsteht ein persönlicher Bezug. Und dieser stärkt das Zusammengehörigkeitsgefühl. Der Mitarbeiter kann sich besser mit seinem Arbeitgeber identifizieren und fühlt sich gut ins Team integriert. Das wiederum sorgt für ein angenehmes Betriebsklima und fördert die Motivation.

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