6 Tipps zur Stärkung des Teamgeistes

6 Tipps zur Stärkung des Teamgeistes

Ein gutes Betriebsklima und ein ausgeprägtes Wir-Gefühl sind wichtige Bausteine für eine produktive und erfolgreiche Zusammenarbeit. Wenn sich die Mitarbeiter wohlfühlen, kommen sie gerne zur Arbeit und machen sich motiviert ans Werk.

Sie sind bereit, Leistung zu erbringen, sich zu engagieren und an einem Strang zu ziehen. Teamgeist und Motivation sind aber keine Selbstverständlichkeiten, die sich früher oder später von alleine einstellen.

Vielmehr gehört es zu den Aufgaben der Führungskraft, durch ein entsprechendes Verhalten und geeignete Maßnahmen die Basis dafür zu schaffen. Doch wie kann das im mitunter sehr stressigen und hektischen Arbeitsalltag gelingen?

 

Hier sind sechs Tipps zur Stärkung des Teamgeistes!:

 

Tipp 1: Alle Mitarbeiter gleich behandeln.

In jedem Team wird es Mitarbeiter geben, mit denen die Führungskraft lieber zusammenarbeitet als mit anderen. Meist stimmt einfach die Chemie, die Führungskraft und der jeweilige Mitarbeiter finden auf Anhieb einen guten Draht zueinander und sind sich auf menschlicher Ebene sympathisch.

Trotzdem ist es wichtig, dass die Führungskraft einzelne Mitarbeiter nicht bevorzugt behandelt. Dies wiederum gilt nicht nur für die Abläufe im Arbeitsalltag, etwa wenn es um die Zuordnung von Aufgaben, die Planung der Arbeitszeiten oder die Bewilligung von freien Tagen und Urlaub geht. Stattdessen bezieht sich die Gleichbehandlung auch auf den Umgang und die Aufmerksamkeit.

So sollte es die Führungskraft beispielsweise vermeiden, immer nur mit denselben Mitarbeitern locker im Gang zu plaudern oder in die Pause zu gehen. Ebenso sollte die Führungskraft entweder allen ihren Teammitgliedern das Du anbieten oder keinem.

Die Mitarbeiter sind sehr sensibel, wenn es um eine faire und gerechte Behandlung geht. Entsteht der Eindruck, dass bestimmte Kollegen bevorzugt werden oder sich mehr erlauben dürfen als andere, sind Neid und Missgunst im Team vorprogrammiert.

 

Tipp 2: Keine Machtspielchen initiieren.

Es zeugt von einem schlechten Führungsstil, wenn die Führungskraft ihre Machtposition für taktische Manöver ausnutzt. Natürlich gehört es zu den Aufgaben einer Führungskraft, Abläufe zu organisieren und dafür zu sorgen, dass alles läuft.

Dabei wird es dann auch nicht ausbleiben, bei Bedarf durchzugreifen, unpopuläre Entscheidungen durchzusetzen oder klarzustellen, wer der Chef ist und das letzte Wort hat. Dennoch sollte es die Führungskraft unterlassen, ihre Mitarbeiter gegeneinander auszuspielen.

Kurzfristig mag diese Methode zwar funktionieren und die gewünschte Wirkung erzielen. Auf längere Sicht gesehen leidet jedoch das Klima, was wiederum sowohl die Produktivität des Teams als auch die Motivation der Mitarbeiter trübt.

 

Tipp 3: Das Team gut durchmischen.

Vor allem bei einem größeren Team sollte die Führungskraft auf eine gute Mischung achten. Die Praxis zeigt, dass die Produktivität steigt, wenn weibliche und männliche, jüngere und ältere, kreative und pragmatische sowie erfahrene und unerfahrene Mitarbeiter zusammenarbeiten.

Durch die unterschiedlichen Charaktere, Arbeitsweisen und auch Wissensniveaus können die Mitarbeiter voneinander profitieren und sich im Team gegenseitig ergänzen. Treffen Mitarbeiter, die unterschiedlich ticken, aufeinander, wird es zwar immer wieder Reibungspunkte geben. In aller Regel lassen sich die verschiedenen Mentalitäten aber gut unter einen Hut bringen. Zudem begünstigt eine höhere Produktivität Erfolge und sie fördern wiederum den Teamgeist und die Motivation.

Im Unterschied dazu macht es zu viel Gleichförmigkeit im Team schwerer, neue Ideen zu entwickeln, frische Impulse einzubringen und komplexe Ziele zu erreichen.

 

Tipp 4: Unterschiedliche Stärken als Chance verstehen.

Die Führungskraft sollte sich immer wieder vor Augen führen, dass in einem Team verschiedene Charaktere aufeinandertreffen und gleichzeitig jedes Teammitglied seinen Beitrag zum Ganzen leistet. Gerade die unterschiedlichen Charaktere sind dabei eine wichtige Bereicherung, denn durch die verschiedenen Stärken sind auch vielfältige Potenziale vorhanden.

Je nach Aufgabenstellung oder Ziel kann die Führungskraft aus den Vollen schöpfen und den Macher, den Denker, den Vorsichtigen, den Kreativen, den Feinfühligen, den Erfahrenen oder das Kommunikationstalent mit der jeweiligen Aufgabe betrauen. Wichtig ist aber, dass die Führungskraft die verschiedenen Stärken nicht nur erkennt und ausschöpft, sondern dieses Bewusstsein auch klar kommuniziert.

Denn zum einen fördert es den Teamgeist und die Motivation, wenn jedes Teammitglied weiß, dass es für das Team wichtig ist. Zum anderen steuert die Führungskraft auf diese Weise möglichen Konflikten entgegen.

Wenn die einzelnen Teammitglieder nämlich verstehen, dass verschiedene Herangehens- und Arbeitsweisen eine Bereicherung für alle sein können, werden sie toleranter miteinander umgehen.

 

Tipp 5: Keinen Sündenbock ausmachen.

Jedem kann einmal ein Fehler unterlaufen. Gleichzeitig bietet jeder Fehler die Chance, etwas daraus zu lernen und es beim nächsten Mal anders zu machen. Die Führungskraft sollte deshalb nicht nach dem Schuldigen suchen, sondern nach einem Weg aus der Situation.

Natürlich kann und sollte die Führungskraft den jeweiligen Mitarbeiter auf den Fehler aufmerksam machen. Genauso ist konstruktive Kritik ein wichtiges und effektives Führungsinstrument. Den Mitarbeiter für seinen Fehler zu bestrafen oder ihn gar vor versammelter Mannschaft bloßzustellen, ist aber der denkbar schlechteste Weg.

Damit erreicht die Führungskraft nämlich, dass der betroffene Mitarbeiter demotiviert ist und die anderen Mitarbeiter künftig versuchen werden, ihre Fehler zu vertuschen. Wesentlich sinnvoller ist ein Vertrauensverhältnis, das den Mitarbeitern die Angst vor möglichen Fehlern nimmt und sie dazu ermutigt, Fehler einzugestehen, wenn sie denn passiert sind. Nur so können Lösungen erarbeitet und langfristig Verbesserungen erzielt werden.

 

Tipp 6: Konflikten entgegensteuern.

Kleinere Meinungsverschiedenheiten kommen immer wieder vor und sind in einem Team völlig normal. Insofern muss die Führungskraft nicht bei jeder kleinen Unstimmigkeit gleich einschreiten und sich als Streitschlichter betätigen. Wenn die Stimmung aber zunehmend spannungsgeladener und der Umgangston immer schärfer wird, sollte sich die Führungskraft einschalten.

Am besten setzt sie die streitenden Mitarbeiter dazu an einen Tisch und übernimmt die Rolle des Moderators, der das Gespräch lenkt und dafür sorgt, dass die Angelegenheit auf einem vernünftigen Niveau geklärt wird. Natürlich braucht die Führungskraft ein gewisses Gespür dafür, wann und wie sie sich überhaupt einmischt.

Generell ist aber entscheidend, dass ein Streit zwischen zwei Mitarbeitern nicht zum ernsthaften Konflikt wird, der immer weitere Kreise zieht und das Team letztlich in zwei Lager spaltet.

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