Mitarbeitermotivation

Mitarbeitermotivation 

Die Mitarbeiter sind die wertvollste Ressource, die ein Unternehmen hat. Schließlich sind es die Mitarbeiter, die tagtäglich ihr Wissen und Können, aber auch neue Ideen und frische Impulse einbringen.

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Motivation der Mitarbeiter

Außerdem sind die Mitarbeiter diejenigen, die das Unternehmen nach außen hin repräsentieren und so einen großen Anteil am Image haben. Die besten Maschinen bringen nichts, wenn es niemanden gibt, der sie bedienen kann oder will. Damit Mitarbeiter aber bereit sind, Höchstleistungen zu erbringen, muss das Arbeitsklima stimmen.

Das Schlüsselwort in diesem Zusammenhang heißt Mitarbeitermotivation.

Was sich dahinter verbirgt, welche Maßnahmen dazugehören und welche Möglichkeiten ein Unternehmen in Sachen Mitarbeitermotivation hat – das sind die zentralen Themen auf diesen Seiten. Wir erklären Fachausdrücke und stellen Instrumente der Mitarbeitermotivation vor.

Wir nehmen Motivationsmaßnahmen unter die Lupe und zeigen die Vorteile, aber auch die Nachteile von gängigen Anreizsystemen auf. Ratgeberartikel, praxisnahe Anleitungen, Checklisten und konkrete, direkt umsetzbare Tipps geben Ihnen nützliche Hilfsmittel für einen erfolgreichen Berufsalltag an die Hand.

In diesem Sinne heißen wir Sie herzlich willkommen und wünschen Ihnen viel Spaß beim Stöbern auf diesem Info- und Ratgeberportal!

Hier mal ein Auszug einiger Fachartikel:

Warum brauche ich einen Mentor?

Worum es bei der Mitarbeitermotivation geht

Alle Maßnahmen und Instrumente der Mitarbeitermotivation verfolgen letztlich ein großes Ziel: das Schaffen eines angenehmen Arbeitsklimas. Ist die Stimmung gut und stimmen die Arbeitsbedingungen, fühlen sich die Mitarbeiter an ihrem Arbeitsplatz gut aufgehoben. Mitarbeiter, die Spaß an ihrem Beruf haben und gerne zur Arbeit kommen, arbeiten motivierter und engagierter.

Erfahren die Mitarbeiter für ihre erbrachten Leistungen Lob und Anerkennung, wächst ihre Loyalität. Dadurch erhöht sich nicht nur die Leistungsbereitschaft, sondern gleichzeitig sinkt auch das Risiko, wertvolle Mitarbeiter an einen Konkurrenten zu verlieren.

Natürlich bedeutet das nicht, dass ein Unternehmen seine Mitarbeiter in Watte packen oder ihnen ständig Honig ums Maul schmieren muss. Die Zusammenarbeit beruht auf Gegenseitigkeit, sie ist ein Nehmen und ein Geben von beiden Seiten. Aber das Unternehmen ist gefragt, wenn es darum geht, die Basis für eine gute und erfolgreiche Zusammenarbeit zu schaffen.

Wie motiviere ich meine Mitarbeiter und mich?

Nur wenn diese Basis vorhanden ist, wird ein Mitarbeiter bereit sein, dauerhaft seine bestmöglichen Leistungen abzurufen. Genau an dieser Stelle kommt die Mitarbeitermotivation ins Spiel. Sie ist eines der wichtigsten Mittel, um die Basis für eine gute Zusammenarbeit zu schaffen und damit auch den Unternehmenserfolg langfristig zu sichern. 

Mitarbeitermotivation

Welche Formen der Mitarbeitermotivation es gibt

Ein Unternehmen kann auf viele verschiedene Maßnahmen zurückgreifen, um die Zufriedenheit seiner Mitarbeiter zu erhöhen und ihre Leistungsbereitschaft zu fördern. Grundsätzlich lassen sich die Instrumente aber in drei große Gruppen einteilen, nämlich

  1. in materielle Anreize,
  2. in immaterielle Anreize und
  3. in Anreizsysteme, die materielle und immaterielle Motivationsmittel miteinander kombinieren.

Materielle Anreize

stellen den Mitarbeitern ein Mehr im Geldbeutel oder andere geldwerte Vorteile in Aussicht. Zu den gängigsten Varianten in diesem Zusammenhang gehören:

  • eine leistungsgerechte Bezahlung mit Sonderzahlungen, Prämien oder Boni

  • Vermögenswirksame Leistungen

  • eine betriebliche Altersvorsorge

  • eine durch den Arbeitgeber finanzierte Berufsunfähigkeitsversicherung und eine zusätzliche Absicherung der Hinterbliebenen im Todesfall

  • eine Mitarbeiterbeteiligung, beispielsweise in Form von Aktien

  • ein Firmenwagen, ein Diensthandy und/oder ein Laptop, die oft auch privat genutzt werden dürfen.

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    Monetäre Anreize als Motivation sind nicht genug:

Die immateriellen Anreize

setzen nicht am Lohnzettel an, sondern legen den Schwerpunkt auf die zwischenmenschliche Ebene.

Zu den wichtigsten Instrumenten in diesem Bereich zählen folgende:

Anerkennung:

Ein einfaches, aber sehr effektives Mittel zur Motivation ist Lob. Gleiches gilt für ein Dankeschön. Für einen Mitarbeiter ist es eine schöne und wichtige Erfahrung, dass sein Tun nicht nur als selbstverständlich vorausgesetzt wird, sondern dass sein Einsatz und seine erbrachten Leistungen anerkannt werden. Auch konstruktive Kritik kann motivierend sein.

Dadurch registriert der Mitarbeiter nämlich, dass er für Fehler nicht einfach nur zur Rechenschaft gezogen wird. Stattdessen signalisiert ihm sein Arbeitgeber, dass er dem Mitarbeiter Wege aufzeigen möchte, wie die Fehler in Zukunft vermieden werden können.

Verantwortung:

Werden Mitarbeiter in Entscheidungsprozesse einbezogen, steigert dies ihre Leistungsbereitschaft und ihr Engagement. Die Mitarbeiter fühlen sich nämlich nicht wie diejenigen, die immer nur Anweisungen zu befolgen haben. Stattdessen erfahren sie, dass ihre Meinung, ihr Fachwissen und ihre Ideen gefragt sind und Gehör finden. Auch das Übertragen von verantwortungsvollen Aufgaben kann sehr motivierend sein.

Flexible Arbeitszeiten:

In vielen Unternehmen ist es möglich, die Arbeitszeiten zumindest in gewissem Umfang gleitend auszugestalten. Gerade Mitarbeiter, die längere Fahrtwege haben oder Familie und Beruf unter einen Hut bringen müssen, werden es zu schätzen wissen, wenn ihnen ihr Arbeitgeber Freiraum bei der detaillierten Gestaltung der Arbeitszeiten einräumt.

Aber selbst im Schichtdienst kann der Arbeitgeber auf die Bedürfnisse und Vorlieben seiner Mitarbeiter Rücksicht nehmen. Ist ein Mitarbeiter beispielsweise Frühaufsteher, dafür abends aber recht schnell müde, spricht nichts dagegen, diesen Mitarbeiter hauptsächlich für die Frühschicht einzutragen. Gerade diese kleinen Gesten können sehr motivierend sein.

Ansprechendes Ambiente:

Arbeitsplätze, die nicht nur rein funktional, sondern auch geschmackvoll und mit persönlicher Note eingerichtet sind, sorgen dafür, dass sich die Mitarbeiter wohlfühlen und gerne an ihrem Arbeitsplatz aufhalten. Auch die Aussicht auf einen eigenen Schreibtisch anstelle eines provisorischen Büros, das sich mehrere Mitarbeiter im Wechsel teilen, kann zu mehr Leistung anspornen.

Aktivitäten: Betriebsausflüge, Firmenfeiern oder sportliche Wettbewerbe, bei denen die Abteilungen gegeneinander antreten, stärken das Zusammengehörigkeitsgefühl innerhalb des Teams und die Verbundenheit mit dem Arbeitgeber.

 

Mischformen,

die materielle und immaterielle Anreize miteinander verbinden, setzen sowohl auf der finanziellen als auch auf der zwischenmenschlichen Ebene an. Die Beförderung auf eine höhere Position, das Übertragen eines bestimmten Zuständigkeitsbereichs, die gezielte Förderung eines Mitarbeiters oder die Möglichkeit, an einer Weiterbildung teilzunehmen, sind typische Beispiele für solche Motivationsmittel.

Moderne Vergütung:

Warum die Anreizsysteme einen Wandel erleben

Lange Zeit beschränkte sich die Mitarbeitermotivation hauptsächlich auf finanzielle Anreize. Erzielte ein Vertriebsmitarbeiter beispielsweise besonders hohe Umsätze oder fertigte ein Produktionsmitarbeiter besonders hohe Stückzahlen, wurde sein Einsatz mit einer Bonuszahlung belohnt.

Seit einiger Zeit zeichnet sich aber ein Umdenken ab. Dafür gibt es zwei wesentliche Gründe:

1.)

Für viele Mitarbeiter zählt nicht nur das Einkommen. Fühlt sich ein Arbeitnehmer an seinem Arbeitsplatz unwohl, kommt er mit seinem Vorgesetzten oder seinen Kollegen nicht zurecht oder macht ihm die Arbeit keinen Spaß, wird er sich über kurz oder lang nach einer Alternative umsehen.

Findet er einen Job, bei dem die Rahmenbedingungen stimmen, wird er auch eine niedrigere Bezahlung in Kauf nehmen. Die Zufriedenheit eines Mitarbeiters bemisst sich also längst nicht mehr nur nach dem Verdienst. Daher gewinnen die immateriellen Anreize und die Mischformen zunehmend an Bedeutung.

 

2.)

Heutzutage gibt es in Unternehmen kaum noch Einzelakteure. Stattdessen ist Teamarbeit gefragt. Dies führt einerseits dazu, dass die Leistungen eines einzelnen Mitarbeiters nicht mehr exakt messbar sind. Andererseits könnten individuelle Belohnungen für einzelne Mitarbeiter zu Neid und Missgunst innerhalb der Gruppe führen.

Im Ergebnis würde die Teamarbeit darunter leiden. Deshalb arbeiten Unternehmen verstärkt mit Anreizsystemen, von denen die gesamte Gruppe oder Abteilung profitiert. Dadurch wird der Teamgeist gefördert. Gleichzeitig steigt die Motivation der einzelnen Mitarbeiter, denn schließlich möchte niemand derjenige sein, der immer nur die schwächsten Leistungen erbringt.

Ein Patentrezept, wie die Mitarbeiter am besten und effektivsten motiviert werden können, gibt es nicht. Vielmehr sollte die Mitarbeitermotivation individuell ausgearbeitet werden, abgestimmt auf die Mitarbeiter und das Unternehmen.

Auf unseren Seiten möchten wir Ihnen das notwendige Wissen und den einen oder anderen Tipp dazu mit auf den Weg geben.

Personalanreizsysteme, Anreize, Ziele:

Daher noch einmal:

Herzlich willkommen und gute, hilfreiche Unterhaltung beim Lesen!

Mehr Anleitungen, Ratgeber und Tipps:

Die schlimmsten Kardinalfehler in der Mitarbeiterführung:

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Ein Gedanke zu „Mitarbeitermotivation“

  1. Irgendwie kann man als Chef eine ganze Menge falsch machen.. danke an dieser Stelle für den umfassenden Artikel!

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