Delegierte Aufgaben: Wann sollten Führungskräfte eingreifen?

Delegierte Aufgaben: Wann sollten Führungskräfte eingreifen?

Zeitdruck, unvorhergesehene Schwierigkeiten, Zusatzaufträge, hohe Erwartungen der Geschäftsleitung: Vielen Führungskräften fällt es ohnehin schon schwer, ihr Team souverän zu führen und Aufgaben abzugeben. Läuft die Situation dann aber nicht ganz so wie gedacht oder zeichnen sich Probleme ab, ist die Versuchung umso größer, sich einzumischen und die delegierten Aufgaben wieder an sich zu ziehen. Doch ist diese Reaktion sinnvoll? Ist so eine Vorgehensweise ein Weg mit Aussicht auf Erfolg?

Delegierte Aufgaben Wann sollten Führungskräfte eingreifen

Wir geben Tipps, wie Führungskräfte eine Sachlage richtig einschätzen und wann sie eingreifen sollten:

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5 Fehler beim Networking

5 Fehler beim Networking

Kontakte zu knüpfen und Netzwerke aufzubauen, kann sowohl für die berufliche als auch die private Zukunft wichtig und vorteilhaft sein. Wer gut mit anderen vernetzt ist, hat es schließlich leichter, wenn es um Projekte, Aufträge, die Suche nach Fachkräften, die eigene Karriere oder schlicht den Austausch mit Kollegen geht. Doch das Netzwerken, neudeutsch auch Networking genannt, sollte nicht nur auf den eigenen Vorteil ausgelegt sein.

5 Fehler beim Networking

Vielmehr sollten die anderen ebenfalls einen Nutzen davon haben. Außerdem ist es oft gar nicht so einfach, die richtigen Leute kennenzulernen. Und auch das Knüpfen der Kontakte kann eine Herausforderung sein. Wer zu zurückhaltend ist, hat schließlich genauso schlechte Karten wie jemand, der zu aufdringlich oder gar nervig rüberkommt.

Wie also geht es richtig? Wir nennen fünf Fehler beim Networking und erklären, wie sie sich vermeiden lassen!

Fehler Nr. 1: Schlechte Vorbereitung

Es kommt recht oft vor, dass jemand neue Kontakte knüpfen möchte, sich auf das erste Gespräch aber gar nicht oder zu wenig vorbereitet. Zwar ist nicht ausgeschlossen, dass die Chemie zwischen den beiden Gesprächspartnern sofort stimmt und sich beide stundenlang austauschen könnten.

Weit häufiger passiert es aber, dass recht schnell Pausen entstehen, die das Gespräch ins Stocken bringen und anschließend eher unangenehm auslaufen lassen. Eine gute Vorbereitung kann solche Szenarien vermeiden.

Nahezu unerlässlich ist die Vorbereitung bei geschäftlichen Veranstaltungen, bei denen es gezielt darum geht, Networking zu betreiben. Hier macht es Sinn, sich im Vorfeld zu erkundigen, wer an der Veranstaltung teilnehmen wird und mit wem davon Gespräche geführt werden sollen.

Auf dieser Basis ist es möglich, sich über die potenziellen Gesprächspartner zu informieren und sich ein paar Fragen zurechtzulegen.

Zur Vorbereitung gehört aber auch, sich über die eigenen Ziele und Erwartungen Gedanken zu machen. Was erhoffe ich mir vom jeweiligen Gesprächspartner? Wer kann mich an den Punkten weiterbringen, um die es mir geht? Welche Gemeinsamkeiten könnten wir haben, an denen ich anknüpfen kann? Und wie kann ich dem Gesprächspartner weiterhelfen?

Je mehr solcher Fragen für sich selbst geklärt sind, desto einfacher wird es, auf die passenden Kontaktpersonen zuzugehen und flüssige Gespräche zu führen.

Fehler Nr. 2: Zu plump

Keine gute Idee ist, direkt mit der Tür ins Haus zu fallen und ohne Umwege zu kommunizieren, welche Erwartungen bestehen oder wobei Hilfe benötigt wird.

Plumpe Forderungen lassen eine Person zu selbstbezogen und oft auch unsympathisch wirken. Der Gesprächspartner könnte sich deshalb zurückziehen, noch bevor überhaupt ein echter Kontakt entstanden ist.

Erfolgreiches Networking beginnt damit, sich zunächst etwas besser kennenzulernen, gemeinsame Interessen aufzuspüren und eine Basis aufzubauen. Ist eine gewisse Sympathie vorhanden, kann das Gesprächsthema in Richtung Beruf übergehen.

Beim Austausch über die Aufgaben und die Erfahrungen ergibt sich recht schnell die Gelegenheit, den eigenen Hintergrund samt Nutzen für den Gesprächspartner aufzuzeigen. Optimal ist tatsächlich, zunächst dem Gegenüber zu vermitteln, was ihm der Kontakt bringt. Auf diese Weise kann er den Ball nämlich zurückspielen und seine Hilfe anbieten.

Fehler Nr. 3: Zu viel Marketing

Gerade bei geschäftlichen Veranstaltungen und beruflichen Kontakten geht es in Ordnung, über das eigene Unternehmen und seine Produkte oder Dienstleistungen zu sprechen.

Trotzdem darf das Gespräch nicht den Charakter eines reinen Werbe- oder Verkaufsgesprächs bekommen. Denn auch wenn es ums Geschäft geht, sollte beim Networking nicht das Eigen-Marketing im Vordergrund stehen.

Ein sogenannter Elevator Pitch genügt. Dabei handelt es sich letztlich um eine kurze Zusammenfassung der Geschäftsidee, die die Vorzüge betont. Der Gesprächspartner ist dadurch informiert und wird gleichzeitig animiert, sich dazu zu äußern.

Auf diese Weise entsteht die Basis für ein Gespräch über die beruflichen Ziele und Ideen. Daraus wiederum kann sich mehr ergeben.

Fehler Nr. 4: Keine Gegenseitigkeit

Beim Networking geht es nicht nur ums Nehmen, sondern genauso auch ums Geben. Allerdings vergessen viele gerade beim Knüpfen von geschäftlichen Kontakten das Prinzip der Gegenseitigkeit.

Aus diesem Grund ist die Vorbereitung so wichtig. Wer netzwerken möchte, sollte wissen, was er zu bieten hat. Welche Expertise hat er in seinem Bereich? Welche Erfahrungen kann er mit anderen teilen? Gibt es fachliches Knowhow oder Kontakte, die er in die Waagschale legen kann?

Wer auf den Gesprächspartner eingeht und ernsthaftes Interesse zeigt, kann schnell herausfinden, welchen Nutzen der Kontakt für das Gegenüber haben kann. Nur die eigenen Vorteile zu sehen, funktioniert beim Netzwerken nicht. Denn langfristige Kontakte entstehen nur dann, wenn beide Seiten einen Mehrwert davon haben.

Fehler Nr. 5: Nicht nachhaltig

Damit es nicht bei einem einmaligen Gespräch bleibt, sondern tatsächlich eine Vernetzung entsteht, auf die beide Seiten zurückgreifen und davon profitieren können, muss beim Gesprächspartner ein Eindruck zurückbleiben.

Denn der Alltag ist so voll mit Kontakten und Informationen, dass ein kurzes Gespräch mit einer unbekannten Person schnell in Vergessenheit geraten kann.

Ein offener und sympathischer Auftritt schafft die Grundlage für einen positiven Eindruck. Wenn dann noch Leidenschaft für die eigenen Projekte, echtes Interesse am Gegenüber und Vorteile für beide Seiten dazukommen, stehen die Chancen gut, dass sich ein solider Knotenpunkt im eigenen Netzwerk entwickelt.

Mehr Ratgeber, Anleitungen und Tipps:

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Hochqualifizierte Fachkräfte richtig führen

Hochqualifizierte Fachkräfte richtig führen

Je erfahrener und qualifizierter eine Fachkraft ist, desto selbstbewusster tritt sie meist auf. Schließlich weiß sie sehr genau, was sie kann. In der Folge neigt sie öfter dazu, Ansichten und Entscheidungen des Vorgesetzten zu hinterfragen oder sich zumindest darüber austauschen zu wollen. Viele Führungskräfte tun sich schwer damit, hochqualifizierte Mitarbeiter richtig zu führen.

Hochqualifizierte Fachkräfte richtig führen

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Charisma als Führungskraft entwickeln

Charisma als Führungskraft entwickeln

In den Managementwissenschaften und auch im allgemeinen Verständnis werden Führungsstärke und Charisma oft in einem Atemzug genannt. Demnach hat ein guter Chef also Charisma. Allerdings wird oft nicht näher erklärt, was genau Charisma ist und wie eine Führungskraft es entwickeln kann.

Charisma als Führungskraft entwickeln

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Ältere Mitarbeiter integrieren – Infos und Tipps

Ältere Mitarbeiter integrieren – Infos und Tipps

Auf der einen Seite sind qualifizierte und erfahrene Fachkräfte händeringend gesucht. Auf der anderen Seite gibt es zahlreiche Arbeitnehmer, die zwar schon älter sind, aber noch nicht aus dem Berufsleben ausscheiden wollen oder können. Ältere Mitarbeiter zu beschäftigen, scheint da also nicht nur eine nahe liegende, sondern zudem auch sehr gute Lösung zu sein.

Ältere Mitarbeiter integrieren - Infos und Tipps

Doch wie gelingt es, ältere Mitarbeiter ins Team zu integrieren? Was braucht es, um sie zu motivieren und zu fördern? Und welche Maßnahmen können dazu beitragen, älteren Beschäftigten den Arbeitsalltag zu erleichtern?

Wir haben Infos und Tipps dazu zusammengetragen!:

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Schlechte Nachrichten überbringen – 8 Tipps

Schlechte Nachrichten überbringen – 8 Tipps

Es liegt in der Natur der Sache, dass schlechte Nachrichten nichts oder zumindest nur sehr wenig Positives haben. Andernfalls wären es ja gute und eben keine schlechten Nachrichten. Vor allem bei schlechten Nachrichten spielen der Zusammenhang und die Begleitumstände eine große Rolle. Wenn es gelingt, die wenig erfreulichen Informationen offen, einfühlsam und aufrichtig zu vermitteln, kann sie der Empfänger oft einfacher aufnehmen und besser damit umgehen.

Schlechte Nachrichten überbringen - 8 Tipps

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Was ist „aktives Zuhören“?

Was ist „aktives Zuhören“?

Es herrscht Einigkeit darüber, dass die Kommunikation ein zentrales Element im Miteinander ist. Eine erfolgreiche Zusammenarbeit kann nur funktionieren, wenn sich die Führungskraft und ihr Team offen und klar miteinander austauschen. Dabei sollte die Kommunikation in beide Richtungen ablaufen. Es geht also nicht nur darum, dass die Führungskraft Anweisungen gibt, Ziele nennt und ihre Erwartungen formuliert. Genauso wichtig ist, dass sie ein offenes Ohr für die Belange ihrer Mitarbeiter hat.

Was ist aktives Zuhören

An dieser Stelle ist oft davon die Rede, dass die Führungskraft aktiv zuhören sollte. Doch was bedeutet aktives Zuhören? Was gehört dazu? Und was bringt das Ganze? Wir geben Antworten!:

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Stress im Beruf durch Achtsamkeit entgegenwirken

Stress im Beruf durch Achtsamkeit entgegenwirken

Unzählige Termine, sehr knappe Fristen, ständig Zusatzaufträge, Unstimmigkeiten mit den Kollegen oder dem Chef, etliche Briefe und E-Mails, die beantwortet werden wollen: Für viele Beschäftigte ist Stress auf der Arbeit ein fester Bestandteil des Berufsalltags. Und die Palette an Situationen, die den Stresspegel in die Höhe treiben können, ist groß. Stress als solches ist dabei nicht grundsätzlich schlecht. Ganz im Gegenteil ist Stress bis zu einem gewissen Grad sogar förderlich. Denn er steigert die Leistungsfähigkeit und hilft dabei, über sich hinauszuwachsen.

Stress im Beruf durch Achtsamkeit entgegenwirken

Doch wenn der Leistungsdruck und die Überbelastung zum Dauerzustand werden, kippt die Situation irgendwann. Die Motivation sinkt, das Engagement nimmt ab und die Arbeitsleistung verschlechtert sich. Zusätzlich dazu beeinträchtigt der Dauerstress die psychische und die körperliche Gesundheit. Im schlimmsten Fall macht die Arbeit dann krank.

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Mitarbeitermotivation mit Positiver Psychologie steigern

Mitarbeitermotivation mit Positiver Psychologie steigern

Eine positive Grundhaltung führt dazu, dass Aufgaben besser und schneller gelöst werden. Lassen die Leistungen nach, glauben viele Führungskräfte, dass sie ihre Mitarbeiter gezielt motivieren müssen. Neben lobenden Worten kommen dabei Boni, Prämien und allerlei andere Anreize zum Einsatz. Doch solche Instrumente greifen zu kurz und entfalten keine langanhaltende Wirkung. Trotzdem können Führungskräfte etwas für die Mitarbeitermotivation tun.

Mitarbeitermotivation mit Positiver Psychologie steigern

Allerdings sollten sie dabei den Fokus auf die innere Motivation legen:

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8 Tipps für den Start als neue Führungskraft

8 Tipps für den Start als neue Führungskraft

Eine alte Weisheit besagt, dass der erste Eindruck zählt und sich im Nachhinein nur schwer wieder gerade rücken lässt. Was im Alltag gilt, trifft auch im Berufsleben zu. Wer die Position als neuer Vorgesetzter übernimmt, kann sich die Zusammenarbeit mit dem Team durch ungeschickte Ankündigungen oder ein unglückliches Verhalten selbst unnötig schwer machen. Doch worauf sollte geachtet werden?

8 Tipps für den Start als neue Führungskraft

Hier sind acht Tipps für einen guten Start als neue Führungskraft!:

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