12 Kollegen-Typen auf der Betriebsfeier, Teil 1

12 Kollegen-Typen auf der Betriebsfeier, Teil 1

Ob Weihnachtsfeier, Jubiläum oder Sommerfest: Eine Betriebsfeier kann richtig viel Spaß machen. Doch das liegt nicht unbedingt daran, dass Führungskräfte und Mitarbeiter einen geselligen Abend miteinander verbringen, sich zwanglos austauschen und am Teamgeist feilen können.

12 Kollegen-Typen auf der Betriebsfeier, Teil 1

Vielmehr sind es oft die Wesenszüge der Kollegen, die in Erinnerung bleiben und für ein Schmunzeln sorgen. Wir haben einmal eine Liste mit zwölf klassischen Kollegen-Typen auf der Betriebsfeier erstellt.

Hier ist Teil 1!:

  1. Der Trinker

Der Trinker freut sich nicht nur darüber, dass die Getränke bei der Betriebsfeier kostenfrei sind, sondern nutzt diesen Umstand auch nur zu gerne aus. Deshalb hat er schon zu einem sehr frühen Zeitpunkt ein bisschen zu tief ins Glas geschaut.

Und seine feucht-fröhliche Stimmung veranlasst ihn dazu, in jedes noch so kleine Fettnäpfchen zu treten. Ob anstößige Witze, zu lautes Lallen, schiefes Singen oder deplatzierte Kommentare: Der Trinker lässt nichts aus.

Auch wenn er bisweilen nervig ist, ist der Trinker auf der Betriebsfeier für die anderen in erster Linie unterhaltsam und liefert ihnen jede Menge Gesprächsstoff. Aber er ist eben auch ein Kollege. Um zu vermeiden, dass Ansehen und Würde komplett verloren gehen, tut es manchmal Not, ihn auszubremsen.

  1. Der Casanova

Noch bevor er den Raum überhaupt betreten hat, liegt sein Aftershave schon in der Luft. Lässig gekleidet und in lockerer Pose verwickelt er die Damen souverän in ein Gespräch. Er berichtet von seinen Abenteuern, macht anzügliche Andeutungen und hat dabei das Dekolleté stets fest im Blick.

Dass er seine besten Jahre schon hinter sich hat, tut der Sache keinen Abbruch. Er war, ist und bleibt unwiderstehlich.

Eine weibliche Kollegin sollte sich nicht auf seine Spielchen einlassen. Und ein männlicher Kollege muss nicht eifersüchtig sein. Spätestens, wenn der Casanova am Montag seine behaarte Brust wieder in Anzug und Krawatte verpackt hat, ist der Spuk vorbei.

  1. Der Nörgler

Schon als er die langweilig gestaltete Einladung gelesen hat, war dem Nörgler klar, dass die Betriebsfeier ein öder Reinfall wird.

Natürlich kommt er trotzdem und ist eifrig damit beschäftigt, jeden darauf hinzuweisen, dass das Essen zu kalt, die Auswahl am Buffet zu klein, die Deko lieblos, die Abläufe zu langatmig und die Musik schlecht ist. An der Organisation mitzuwirken, käme ihm aber nicht in den Sinn.

Die beste Strategie ist, den Nörgler einfach nörgeln zu lassen. Findet er kein Gehör, wird er sich abwenden. Widerworte hingegen stacheln ihn nur dazu an, noch mehr herumzumeckern.

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Vielleicht ergibt sich irgendwann nach der Feier ja unter vier Augen die Gelegenheit, den Nörgler sachlich auf sein Spielverderber-Getue anzusprechen. Und wenn nicht, ist das auch kein Beinbruch. Denn ändern wird er sich sowieso nicht.

  1. Der Tänzer

Sobald Musik erklingt, gibt es für den Tänzer kein Halten mehr. Welcher Song gerade läuft, spielt für ihn genauso wenig eine Rolle wie der Takt. Der Tänzer hat seinen eigenen Rhythmus und wirbelt mit Bewegungen übers Parkett, die nur er so hinbekommt.

Es mag seltsam anmuten und bisweilen ein bisschen Fremdschämen auslösen, dem Tänzer zuzuschauen. Aber er hat einfach nur Spaß und möchte für gute Stimmung sorgen. Was also spricht dagegen, sich ihm anzuschließen?

  1. Der Vielfraß

Dass das Essen gratis ist und sich jeder ausgiebig am Buffet bedienen soll, nimmt der Vielfraß wörtlich. Er verschlingt genüsslich einen vollgepackten Teller nach dem nächsten, das Wörtchen satt hat er für den Abend der Betriebsfeier aus seinem Vokabular gestrichen.

Für den Notfall hat er aber die eine oder andere Vorratsdose dabei. Schließlich wäre es schade, wenn von dem guten Essen Reste übrig blieben. Ist das Buffet abgegrast, verabschiedet sich der Vielfraß.

Dass es der Vielfraß etwas übertreibt, kann jeder bewerten, wie er will. Der Tipp an dieser Stelle lautet eher, besser vor dem Vielfraß am Buffet zu sein. Denn wenn er durch ist, sind die Schalen und Schüsseln leer.

  1. Der Schleimer

Fast schon unterwürfig wird der Schleimer auf der Betriebsfeier zum Schatten des Chefs. Er hört ihm aufmerksam zu, lacht lauthals über seine Witze und passt seine Ansichten flexibel an die Meinung des Chefs an. Der Schleimer weicht seinem Vorgesetzten nur von der Seite, um ihm schnell ein Getränk oder etwas vom Buffet zu holen.

Um nach oben zu kommen, muss der Schleimer manchmal zu miesen Tricks greifen. Deshalb ist es ratsam, ein distanziertes Verhältnis zu ihm zu wahren.

Plaudereien aus dem Nähkästchen sind bei ihm an der falschen Adresse, denn sie werden mit Sicherheit sehr schnell auch den Chef erreichen. Und für den Schleimer ist es schon Strafe genug, dass ihn der Chef am Montag wieder siezt und wie jeden anderen Mitarbeiter behandelt.

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Sabine Nauer, 38 Jahre, Trainingsentwickler und Berater Personalentwicklung, Michael Patzek, 44 Jahre, Personalreferent, Maike Müller, 41 Jahre, Trainingscoach für Führungskräfte, sowie Ferya Gülcan, Redakteurin und Betreiberin dieser Webseite, schreiben hier Wissenswertes, Anleitungen und Ratgeber zur Motivation von Mitarbeitern, Weiterbildung von Führungskräften und dem Personalwesen.

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