12 Kollegen-Typen auf der Betriebsfeier, Teil 2

12 Kollegen-Typen auf der Betriebsfeier, Teil 2

Eine Betriebsfeier kann das Wir-Gefühl erhöhen und das Team näher zusammenrücken lassen. Außerdem ist die Veranstaltung eine gute Möglichkeit, um den Mitarbeitern einen Dank zukommen zu lassen und ihre Leistungen anzuerkennen und wertzuschätzen.

12 Kollegen-Typen auf der Betriebsfeier, Teil 2

Anders als manchmal befürchtet, muss eine Betriebsfeier auch keineswegs eine trockene und steife Geschichte werden. Ganz im Gegenteil können die Stunden, die Führungskräfte und Mitarbeiter in einer lockeren, zwanglosen Atmosphäre fernab des Arbeitsplatzes miteinander verbringen, richtig viel Spaß machen.

Doch das hat weniger mit dem Programm zu tun, das die Organisatoren auf die Beine stellen. Vielmehr liefern die Anwesenden selbst die Highlights. Denn bei einer Weihnachtsfeier, einem Sommerfest oder einem Jubiläum eröffnet sich die Chance, die Kollegen von einer ganz neuen Seite kennenzulernen.

Dabei lassen sich vor allem zwölf Kollegen-Typen auf einer Betriebsfeier ausmachen. Diese stellen wir in einer zweiteiligen Liste vor.

Hier ist Teil 2!:

  1. Die Aufreizende

Sie ist zwar nicht unbedingt die Schlaueste, aber dafür jung, schön und sexy. Ihre weiblichen Reize setzt sie mit sehr knappen Outfits gekonnt in Szene. Sie genießt die Blicke der Männer und ist mit ihrer übertrieben guten Laune für jeden Spaß zu haben. Dass die anderen Kolleginnen genervt den Kopf schütteln, nimmt sie in Kauf. Sofern sie es überhaupt bemerkt.

Als Kollege ist es nicht unbedingt ratsam, sich auf die Aufreizende einzulassen. Und als Kollegin besteht kein Grund zur Eifersucht. Denn letztlich ist die Aufreizende nett anzuschauen, doch durch das Niveau, auf dem sie sich bewegt, keine wirkliche Konkurrenz.

Und in jungen Jahren hat jeder das Leben auf seine Art ausgekostet. Außerdem kann die Aufreizende durchaus zur Unterhaltung beitragen.

  1. Die Hühner

Hübsch zurechtgemacht und stets darauf bedacht, als geschlossene Gruppe aufzutreten, verbringen die Hühner den Abend mit ordentlich Gegacker, Gelächter und Getuschel.

Sie lassen sich ein Sektchen nach dem anderen schmecken, haben zu alles und jedem eine Meinung und halten sich Außenstehende mit abfälligen Blicken und schnippischen Kommentaren vom Leibe. Ruhiger im Saal wird es nur, wenn die schnatternde Schar zum gemeinsamen Toilettengang aufbricht.

Die Hühner wollen unter sich bleiben. Deshalb ist am besten, sie einfach in Ruhe zu lassen. Außerdem sollten die übrigen Kollegen die Kommentare und Blicke der Hühner weder persönlich noch ernst nehmen. Denn spätestens am Montag, wenn die Damen wieder nüchtern sind und einzeln auftreten, sind sie eigentlich ganz nette Personen.

  1. Die Organisatoren

Vorausschauend, engagiert, motiviert und mit dem Blick fürs Detail planen die Organisatoren die Betriebsfeier. Sie geben alles, um für den richtigen Ort, gutes Essen, reichlich Getränke, eine hübsche Deko und das perfekte Programm zu sorgen.

Sie sind fest davon überzeugt, dass der Abend nur super werden kann. Natürlich sind sie offen für Ideen, blocken aber jede Art von Einmischung oder gar Kritik rigoros ab.

Es spricht nichts dagegen, den Organisatoren Hilfe anzubieten. Doch wenn keine Hilfe erwünscht ist, muss das akzeptiert werden. Denn die Organisatoren reagieren sehr verschnupft, wenn sie den Eindruck haben, jemand möchte ihnen ins Handwerk pfuschen oder gar etwas wegnehmen. Zudem haben sie am Gemecker des Nörglers schon schwer genug zu tragen.

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  1. Der Unbekannte

In jeder Firma gibt es diesen einen Kollegen, von dem niemand weiß, wie er heißt und was genau er macht. Der Unbekannte hält sich dezent im Hintergrund, mischt sich nicht ein und beobachtet aus der Distanz heraus das Geschehen.

Er verhält sich unauffällig und reagiert höflich auf jeden Namen, mit dem er angesprochen wird. Der Unbekannte ist halt da. Er trägt nicht zur Stimmung bei, stört aber auch niemanden.

Die Betriebsfeier ist eine gute Gelegenheit, den Unbekannten einmal kennenzulernen. Er ist zwar kein Meister des Smalltalks und wird sich vermutlich kaum zu irgendwelchen Aktionen animieren lassen.

Aber vielleicht steckt im Unbekannten ja ein netter Kollege. Und bis zur Feier im nächsten Jahr taucht der Unbekannte wahrscheinlich sowieso wieder ab.

  1. Der Fehlende

Der Fehlende ist nie auf einer Betriebsfeier anzutreffen. Denn er hat immer eine Ausrede oder Entschuldigung, warum er ausgerechnet an diesem Termin keine Zeit hat. Auch in der Kantine und in der Kaffeeküche möchte der Fehlende lieber unbeobachtet bleiben.

Und manchmal hat er hellseherische Fähigkeiten und weiß deshalb schon lange bevor der Termin steht und die Einladungen verteilt sind, dass er an der Betriebsfeier leider nicht teilnehmen kann.

Dass der Fehlende durch Abwesenheit glänzt, kann daran liegen, dass er einfach keine Lust hat, seine Freizeit mit den Kollegen zu verbringen. Genauso ist möglich, dass er im Geiste ein Bruder des Nörglers ist und seinen Protest gegen das System eben durch Abwesenheit zum Ausdruck bringt.

Aber vielleicht ist der Fehlende auch nur unsicher und fürchtet, keinen Anschluss an die Gruppe zu finden. Es kann daher nicht schaden, einmal mit viel Fingerspitzengefühl unter vier Augen nachfragen, was los ist.

  1. Der Kämpfer

Der Kämpfer hält tapfer bis zum bitteren Ende durch. Selbst wenn sich die Reihen schon deutlich lichten und die Feier offiziell beendet ist, rockt er noch die Bühne und zieht gutgelaunt eine weitere Flasche Sekt aus dem Kühlschrank.

Er ist ein echter Partylöwe, liebt das Feiern und käme gar nicht auf die Idee, nicht als Letzter das Licht auszumachen.

Bisweilen kann der Kämpfer etwas nervig sein. Aber die Betriebsfeier wäre nur halb so spaßig, wenn er nicht dabei wäre. Da er ein Garant für gute Stimmung ist, ist es eine gute Idee, sich an ihn zu halten.

Doch wichtig ist, dafür zu sorgen, dass der Kämpfer am Ende in einem Taxi sitzt, das ihn sicher nach Hause bringt. Schließlich muss es nicht sein, dass der Kämpfer irgendwo in einer Kneipe versackt. Und ähnlich wie beim Trinker zahlen sich Fairness und Teamgeist letztlich aus.

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Sabine Nauer, 38 Jahre, Trainingsentwickler und Berater Personalentwicklung, Michael Patzek, 44 Jahre, Personalreferent, Maike Müller, 41 Jahre, Trainingscoach für Führungskräfte, sowie Ferya Gülcan, Redakteurin und Betreiberin dieser Webseite, schreiben hier Wissenswertes, Anleitungen und Ratgeber zur Motivation von Mitarbeitern, Weiterbildung von Führungskräften und dem Personalwesen.

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